C1 erreicht vorzeitig Zwischenziel

Wir wollten uns keinesfalls von der aktuellen Tabellensituation blenden lassen, hatte sich doch zuletzt unser Gastgeber, der Rostocker FC, teuer in der Liga gegen Spitzenteams verkauft. Gerade auf ihrem heimischen Geläuf machten es unsere Platznachbarn zuletzt dem aktuellen Tabellenführer richtig schwer und unterlagen am Ende nur knapp.

Und so startet die Partie auch. Der RFC versuchte die Räume eng zu machen. Dass etwas kleinere Spielfeld kommt der Spielweise natürlich auch entgegen und so taten wir uns sehr schwer, das Mittelfeld mal schnell zu überbrücken. Der Gastgeben bewies dabei sehr viel Ruhe und Geduld und so ließen wir uns mehr oder weniger anstecken, wie es so schön heißt, einlullen. Unsere Abwehrreihe, die wieder einmal stark agierte und das vierte Spiel in Folge die Null halten konnte, fand keine Abnehmer und schob sich oftmals den Ball lange hin und her. Erst eine Standardsituation führte in der 6. Spielminute zum Führungstreffer. Trotzdem blieb der RFC weiterhin konzentriert und machte es uns schwer das Spiel schnell zu gestalten. So entstanden Treffer zwei und drei zwar nicht zufällig aber wir nutzen in dieser Phase kleine Fehler des Gegners und durch schnelle Gegenstöße zum 0:3 konnten wir relativ beruhigt zum Pausentee gegangen werden. Die richtigen Worte wurden offensichtlich in der Halbzeit gefunden. Viel schneller trieb die Abwehr den Ball nun nach vorne. Der Druck wurde jetzt deutlich erhöht, die erste Reihe schnell überspielt und das defensive Mittelfeld immer wieder in Atem gehalten. RFC immer noch um Ordnung bemüht, schaffte es jetzt nicht mehr so konsequent in die selbige zu kommen und Lücken wurden immer wieder gerissen. Mit zunehmender Spieldauer ließen wahrscheinlich auch ein wenig die Kräfte nach und es ergaben sich jetzt viele Gelegenheiten, das Ergebnis zu erhöhen. Am Ende stand ein 0:7 zur Buche und wir können für die Meisterrunde planen.

Zwei Spieltage vor Saisonende stehen wir uneinholbar durch den auf Platz 7 liegenden 1.FC Neubrandenburg auf dem vierten Tabellenplatz. Trotzdem wollen wir die restlichen Spiele konzentriert und motiviert angehen. Als nächstes erwartet uns der GSC bereits am Freitagabend im Güstrower Jahnstadion, bevor wir dann eine Woche später zu Hause gegen den TSV 1860 Stralsund antreten.

Es spielten: Janne Dethloff, Franz Kohn, Malte Gerr, Alexander Samoshyn, Max Natzius, Kevin Akogo, Markus Hippe, Fin Benduhn, Tom Werbun, Erik Lohrmann, Aksels Zvingelis, Franz Kohn, Domenik Jeschke, Luca Schoknecht, Paul Oldenburg, Thorben Damrau