Jörg Rutkowski löst Marcel Jankowski als Trainer der Förderkader-Herren ab.

Schon seit Beginn der Vorbereitung sitzt mit Jörg Rutkowski ein neuer Coach am Seitenrand der Förderkader-Herren. Er löst damit Marcel Jankowski ab, der sich verstärkt auf den Nachwuchsbereich und die U19 konzentrieren wird. Wir haben mit Jörg zum Einstand gesprochen. 

Moin, Jöpe. Herzlich willkommen beim FC Förderkader. 

– Du hast in diesem Sommer unsere Männermannschaft übernommen. Wie ist diese Zusammenarbeit zustande gekommen?

Erst einmal vielen Dank.😊

Prinzipiell ist es relativ einfach zu beantworten. Ich bekam einen Anruf von Stephan Malorny, unserem Sportvorstand. Wir trafen uns danach zwei Mal und meine Idee von Fußball passte sowohl zum Verein als auch zu der von Stephan. Es ergaben sich viele Schnittmengen in unseren Gesprächen, sodass wir dann entschieden haben, den Weg gemeinsam zu gehen.

– Was reizt dich an dieser Aufgabe?

Zum einen ist es aus meiner Sicht eine sehr attraktive Liga mit sehr guten Fußballern und zum anderen bevorzuge ich es, Spieler zu entwickeln und junge Spieler in den Herrenbereich zu integrieren. Viele Vereine in der Region schauen oft zuerst zum Förderkader, um Spieler zu transferieren. Das ist schlichtweg der guten Ausbildung der Spieler beim Förderkader geschuldet. Einige junge Spieler bleiben dem

Verein trotz unterschiedlicher Anfragen treu, sodass im Kader der Männer Jahr für Jahr Rotationen entstehen. Ich freue mich, in diesem Jahr ein Team zu formen, welches sich in der Verbandsliga etablieren wird.

– Nach den ersten Einheiten: Wie schätzt du die Leistungsfähigkeit des Teams ein? 

Es ist definitiv eine hungrige Truppe. Wie schon erwähnt, ist es ein sehr junges Team. Einige Spieler müssen Erfahrungen im Männerbereich sammeln. Gegen viele Vereine der Verbandsliga erwarten uns Spieler mit viel Erfahrung und einer sehr guten Ausbildung, darunter auch verschiedenste Nachwuchsleistungszentren. 

Wenn wir alles auf der Platte lassen, bin ich davon überzeugt, dass wir uns nicht verstecken müssen. 

– Worin siehst du die größten Herausforderungen in und um das Team herum?

Die größte Herausforderung wird die Breite des Kaders sein. Wenn alle Spieler zur Verfügung stehen würden, gäbe es dort absolut nichts zu befürchten. Durch langzeitverletzte Spieler oder jene, die in anderen Städten studieren oder erst einmal in Amerika sind, müssen wir schauen, wie wir das intern kompensieren. Aufgrund der sehr guten Zusammenarbeit mit Cello (Marcel Ziemer, Trainer 2. Herren/d. Red.), mach ich mir jedoch auch zu diesem Thema nur wenige Sorgen. 

– An Wochenende steht das erste Pflichtspiel an. Es ist gleich ein Derby gegen den PSV Rostock. Was erwartest du vom Spiel und deinen Spielern?

PSV hat im letzten Jahr gezeigt, wie man es einem Verbandsligisten mit dem 1. FC Neubrandenburg durchaus sehr schwer machen kann. Warum sollten sie es also nicht auch in diesem Jahr schaffen, uns vor eine schwierige Aufgabe zu stellen. Ich erwarte ein Team mit viel Mentalität und den absoluten Willen dieses Spiel für sich zu entscheiden. Selbstverständlich müssen wir uns nicht verstecken und werden alles dafür tun, um unserer Favoritenrolle gerecht zu werden und das Spiel zu gewinnen. Die Erwartungen an die Spieler werde ich lediglich intern besprechen. Ich freue mich sehr auf das Spiel gegen den PSV.

Vielen Dank für deine Zeit. Wir wünschen dir viel Erfolg zum Einstand und alles Gute für deine Zeit bei uns.

*1. Runde im Lübzer Pils Landespokal:*

PSV Rostock – FC Förderkader

Sonntag, 23.08., 14 Uhr