Es stand ein besonderes Spiel an – auf der „Roten Erde“, die ihren Namen inzwischen nicht mehr gerecht wird, denn seit dieser Saison verfügt der Platz über einen brandneuen Kunstrasen sowie neue Umkleidemöglichkeiten. Damit ist nun auch der letzte Ascheplatz in Rostock Geschichte.
Die Voraussetzungen waren somit deutlich besser für uns, und wir übernahmen von der ersten Minute an die Kontrolle über das Spiel. Wir versuchten, Lücken zu finden, was uns zunächst jedoch nur bedingt gelang, da Motor engagiert verteidigte und die Räume gut schloss. Bis auf eine Ecke in der Anfangsphase blieb es zunächst ruhig – doch genau diese wurde für den Torwart zur unlösbaren Aufgabe und landete direkt vom Eckpunkt im Netz. Unser Linksfuß Kilian Groth nutzte die unerwartete Unsicherheit eiskalt für seinen Geniestreich.
Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit blieben unsere Chancen ungenutzt. Auch Motor kam nur selten gefährlich vor das Tor – eine ihrer wenigen Aktionen endete nur knapp mit einem Abstoß.
In der zweiten Halbzeit zeigte sich ein anderes Bild. Mit Leopold Großklaus, der für Fabian Wawra ins Spiel kam, brachten wir zusätzliche Dynamik in die Offensive. Anthony Schröder krönte dann seine bis dahin starke Leistung mit dem Treffer zum 2:0. Über die rechte Seite drang er bis in den Strafraum vor und schob den Ball an diesem sonnigen Sonntag überlegt ins Tor.
Damit war der Widerstand von Motor gebrochen, und das Spiel entwickelte sich zu einem deutlichen Ergebnis, das in dieser Form zuvor nicht zu erwarten war.
Für das Erreichen des Halbfinales spielt die Höhe des Sieges jedoch keine Rolle. Wir freuen uns schon auf die kommenden Wochen der Wahrheit!
Weiter geht es bereits morgen im Ligaalltag bei Rostock United.
















